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Über den Autor

Anatomie

Männchen

Geboren am

08.10.1978

Wohnt in

Zürich

Studium

Rechtswissenschaften

Hochschule

Universität Zürich

Meine Worte

Endlich! Der FCZ spielt wieder!!! Die Männerwelt ist wieder in Ordnung (...)! Nein... SVP würde ich auch für viel Geld nicht wählen...

Blogs

Deutsch – Schweizer

Deutsch – Schweizer

vor 5 Monaten

Berlin ist deren Lieblingsstadt. Auch München und Hamburg sind ganz toll – und Stuttgart oder Köln sind auch immer eine Reise wert. Zum Einkaufen sind die nahe gelegenen Städte Koblenz, Rheinfelden und Waldshut einfach ideal. Am Wochenende freuen sie sich auf die Bundesliga. Sie schwärmen für Bayern München, Dortmund oder Schalke und sind mächtig stolz auf die eigenen „Söldner“, die sich im deutschen Fussball durchsetzen und Spiele massgeblich mitprägen. Sie interessieren sich für Schuhmacher und kennen Merkel und Westerwelle besser als Burkhalter und Casanova.

Ihre Lieblingssender sind Pro7, Sat1 und RTL. Sie verehren Stefan Raab, Harald Schmidt und freuen sich immer wieder auf Gottschalk. Sie schauen Tatort, Germany`s next Topmodel und DSDS. Und wenn ihnen bei Sportveranstaltungen der lasche Kommentator auf SF2 auf die Nerven geht, sind sie noch so froh um die Alternative auf ARD oder ZDF. Sie lesen den Spiegel, den Stern und die Gala. Voller Stolz fahren sie Audi und BMW. Sie fahren Mercedes, Volkswagen und Opel. Wenn man fragt, weshalb, kriegt man voller Inbrunst erklärt, dass die deutsche Qualität, der Komfort und das Renomée unschlagbar seien.

Sie lieben deutsche Filme. Bleibtreu, Brühl und Schweiger sind bei ihnen hoch im Kurs. Sie lesen aber auch sehr gerne. Vorwiegend Brecht, Mann oder Wallraff und – oft im Geheimen – Feuchtgebiete oder auch mal eine Biographie von Bohlen. Ihre CD-Regale sind vollgestopft mit Tonträgern von den fantastischen Vier, Grönemeyer, den Ärzten oder Xavier Naidoo. Gerne lauschen sie auch dem Sound von Udo Jürgens oder den Scorpions.

Die Schweiz braucht jährlich 1`200 neue Ärzte, kann aber nur 800 selber ausbilden. Unzählige Betriebe brauchen kurzfristig tüchtiges Personal. Deshalb sind sie froh um deren Hilfe, weil sie gute Arbeit leisten, stets anständig sind und mit wenig Lohn auskommen. Sie diskutieren gerne mit ihnen, sind mit ihnen befreundet, im selben Verein oder gar mit ihnen verwandt. Sie wurden von ihnen noch nie beklaut, beleidigt oder angegriffen. Sie wollen hier nicht einmal Minarette bauen.

Und trotzdem müssen sich Deutsche gehäuft Anfeindungen von ihnen gefallen lassen – anstatt dass man sie vehement in Schutz nimmt.

Schizophrenie ist therapierbar.

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Neue alte Klassengesellschaft

Neue alte Klassengesellschaft

vor 8 Monaten

Weil sich in unserer schönen Eidgenossenschaft das behördliche Handeln mitunter am Grundrecht der Rechtsgleichheit orientiert, ist die Versuchung fast grenzenlos, den Graben zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Klassen auf die 1. und 2. Klasse der SBB zu reduzieren. Wer bisher also die Ansicht vertritt, die Klassengesellschaft sei da, wo der Staat seine Hände mit im Spiel hat aufgehoben, darf sich derzeit eines besseren belehren lassen.

Die Justiz führt uns frei Haus vor Augen, dass, wer straffällig wird und über das nötige Kleingeld verfügt – unabhängig davon, wie verwerflich seine möglicherweise verübten Straftaten auch sein mögen –, problemlos eine bevorzugte Behandlung einfordern kann. Konkret ausgedrückt kann sich der Millionär mittels Kaution aus der Untersuchungshaft frei kaufen, wo hingegen der Normalverdiener hinter Gitter bleiben muss.

Jüngste Beispiele für diese real existierende Ungleichbehandlung sind die Fälle des gut betuchten pädophilen Kinderschänders Roman Polanski und des schwerreichen Clubbesitzers Carl Hirschmann. Während jeder andere, der sich wegen sexuellen Missbrauchs an einer 13-Jährigen verantworten muss, so lange hinter Gitter zu schmoren hätte bis ihm der Prozess gemacht wird, gesteht die Schweizer Justiz Polanski zu, seine Haft gegen Bezahlung einer Kaution von 4,5 Millionen Franken in seinem Chalet in Gstaad fortzusetzen. Dumm nur für denjenigen, der kein Chalet in Gstaad besitzt, seine Haft nicht in einer Yacuzzi-Wohlfühloase im angesagten Nobelferienort verbringen kann und nicht gleich mir nichts dir nichts 4,5 Milliönchen aufbringen kann. Hirschmann wiederum, der wenige Tage nach seiner Festnahme – er wurde „sehr dezent aufgefordert, mitzukommen“ – durch die Zürcher Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuss gesetzt wurde, konnte seine Freilassung auch nur durch die Bezahlung einer hohen Kaution – diese dürfte im Bereich von einer halben Million Franken liegen – erwirken.

Diese Vorgänge sind, unter dem Lichte der Gleichbehandlung betrachtet, schlichtweg skandalös. Dass vor dem Gesetz längst nicht alle gleich sind, ist hierbei nicht die grosse Überraschung. Viel mehr aber muss in Zukunft verhindert werden, dass sich einzelne Personen aus der Haft kaufen können – nicht zuletzt auch deshalb, weil dies einem nicht hinnehmbaren Rückfall in klassengesellschaftliche Zustände gleichkommt.

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Polanskis sind überall

Polanskis sind überall

vor 9 Monaten

Roman Polanski – ein weltbekannter Filmregisseur – wurde vor knapp zwei Wochen in der Schweiz verhaftet weil er mit über vierzig Jahren ein damals minderjähriges Mädchen vergewaltigt hatte. Nicht nachzuvollziehen sind die zahlreichen empörten Voten bezüglich der Verhaftungsaktion einzelner Filmschaffenden, Politiker und Kommentatoren, sowie die Bezeichnung der Verhaftung als Skandal. Der einzige Skandal im Zusammenhang mit Polanskis Verbrechen ist das Verbrechen selbst. Auch in der Schweiz sind sexuelle Handlungen mit Kindern unter 16 Jahren unter Strafe gestellt und haben eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren zur Folge. Durch die letztjährige Annahme der Verjährungsinitiative fällt zusätzlich – richtigerweise – auch die Verjährung für pornographische Straftaten an Kindern weg.

Wer sich als volljähriger, erwachsener Mensch an einem Kind vergeht, hat weder Schutz und Respekt, noch Verständnis verdient. Der sexuelle Missbrauch an Minderjährigen ist mit rein gar nichts zu rechtfertigen oder zu entschuldigen. Kinderschänder handeln immer und ohne jegliche Ausnahme grausam und aus niederen Beweggründen. Sie haben es einzig und alleine auf ihre eigene sexuelle Befriedigung abgesehen – ohne sich auch nur im Geringsten um die Folgen für ihre Opfer und deren Angehörige zu kümmern.

Alleine in der Schweiz werden jährlich durchschnittlich 1‘090 Verurteilungen wegen sexuellen Handlungen mit Kindern ausgesprochen. Zur Täterschaft gehören, zumindest in der Schweiz, mehrheitlich Schweizer aus sogenannt stabilen Verhältnissen. Eine Einteilung in Berufsgattungen oder verschiedene Alterskategorien lässt sich so gut wie gar nicht vornehmen, sind doch auf Täterseite nahezu alle Gesellschaftsschichten vertreten. Besonders beklemmend ist der Umstand, dass eine nicht mindergrosse Anzahl der Delikte durch Pflege- oder Betreuungspersonen oder im Zusammenhang mit einem Abhängigkeitsverhältnis verübt werden. Bezugspersonen also, deren eigentliche Hauptaufgabe es ist, die seelische und psychisch-emotionale Entwicklung der Kinder zu schützen. Wer sich, so wie Roman Polanski, an Kindern sexuell vergeht, hat – unabhängig davon, wie lange die Tat zurück liegt – nur zwei Dinge verdient: Eine Psychotherapie und eine lange Freiheitsstrafe.

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Scheinkapitalisten

Scheinkapitalisten

vor 1 Jahren

Ach, was mussten wir uns in den letzten Jahren nicht alles anhören: Der sich ständig wiederholende Ruf nach Eigenverantwortung, mehr Freiheit – weniger Staat, weniger Einschränkungen, keine weiteren Regulierungen, und so weiter und so fort. Hinzu kam die ganze Häme gegenüber denjenigen, die sich konsequent für eine starke Rolle des Staates einsetzen. Als Staatsgläubige und Konjunkturhemmer wurden sie verhöhnt, und zwar immer dann, wenn sie sich für gute Sozialleistungen, und gegen den Leistungsabbau bei AHV, IV und Arbeitslosenversicherungen einsetzten, oder wenn sie gar für die undankbare Aufgabe, gegen Steuergeschenke für Reiche anzukämpfen, einstanden.Nachdem die liberalen Freigeister bei jeder Gelegenheit gegen die Regularien des Staates und höhere Steuern ankämpften, muss nun eben dieser Staat seine Kassen leeren und die weltweite Bankenszene mit Steuergeldern am Leben erhalten. Das ist nicht nur eine skandalöse Ungeheuerlichkeit, sondern vor allem der Beweis dafür, dass das liberale Geschwätz und Gewurstel schliesslich dazu führte, dass die Unternehmen, der millionenschweren Boni-Bezüger just von genau denjenigen Steuergeldern gerettet werden, das die Sozis immer und immer wieder verteidigen müssen. Nachdem FDP und SVP jahrelang „mehr Freiheit“ für ihre millionenschweren Manager und deren Geschäfte eingefordert haben, bluten jetzt Kleinanleger und weltweit die Staatskassen für die liberale Arroganz grosser Teile ebendieser Berater- und Managergilde.Ist es wirklich die Aufgabe des Staates, kränkelnde Unternehmen am Leben zu erhalten so wie dies bereits bei der Swissair in die Hose ging? Und wie muss sich der Kleinunternehmer fühlen, der Konkurs anzumelden hat und nicht einfach eine Finanzspritze erhält um „seine“ Arbeitsplätze zu retten? Kann es sein, dass trotz Verlusten in Milliardenhöhe weiter Managerlöhne und Boni, teilweise in Millionenhöhe, ausbezahlt werden? Und dürfen wir weiter tolerieren, dass der Sozialstaat derart in den Dreck gezogen wird von denjenigen, die die Manager politisch vertreten?Es ist an der Zeit, sich mal ernsthaft zu fragen, wem der Staat alles den Kopf rettet, wenn es dann mal so richtig brenzlig wird. Das gilt von nun an nicht mehr nur für Staatsangestellte, Landwirte und Bezüger von Sozialleistungen, sondern auch für Lehman- und andere Brüder.

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Neulich

Neulich

vor 2 Jahren

Neulich erzählte mir eine Bekannte von einer Bekannten, die seit bald einem halben Jahr arbeitslos ist. Die 23-jährige Frau, nach wie vor bei ihren Eltern domiziliert, hätte eine Ausbildung zur kaufmännischen Angestellten absolviert und komme aus gutem Haus, meinte meine Bekannte. Sie hätte zur Zeit aber keine Eile, eine neue Stelle zu finden, wolle auf die „richtige“ Stelle warten, „geniesse“ die viele freie Zeit und könne schliesslich gut von ihrem Arbeitslosengeld leben.

Neulich berichtete mir ein Freund von einer Freundin, die letztens ihr Studium abgeschlossen hatte. Sie, bald 30 Jahre alt, lebe nach wie vor bei ihren Eltern, ihr Vater wäre eher so der konservative Typ, meinte er. Jetzt aber wolle sie erst einmal das Leben geniessen, mal so richtig ausspannen. Ausserdem plane sie gerade eine Reise. Das Arbeitslosengeld gäbe ihr so viel Freiheit, sie hätte sogar mehr Geld zur Verfügung als während ihres ganzen Studiums.

Neulich berichtete mir eine gute Freundin, eine Studentin, von ihren Bemühungen um ein Stipendium. Sie, mit knappem Einkommen, kleiner Wohnung und Eltern im Rentenalter, erhielt auf ihre Anfrage einen ablehnenden Entscheid. Sollte sie den Entscheid, so das entsprechende Amt, nicht akzeptieren, müsse sie allenfalls mit einer Rückzahlungsverfügung für frühere (berechtigte) Bezüge rechnen.

Neulich erzählte ich einem alten Bekannten von den oben beschriebenen Erlebnissen. Er meinte, es sei typisch, dass die marode Schweizer Parteienlandschaft solches zulasse! Dann meinte er weiter, er hätte jetzt endlich eine politische „Richtung“ gefunden, hinter der er voll und ganz stehen könne und mitunter für diese Probleme Lösungen anbieten würde: Er, so der gebildete junge Mann, sei jetzt „grünliberal“. „Aha, grünliberal?“, erwiderte ich fragend. „Ja!“, antwortete er mir klar und bestimmt, „grünliberal“! Tja, fragte ich mich, wieso eigentlich nicht „grünliberal“? Wieso dann nicht auch „sozialkonservativ“, „nationalliberal“, „volksfreiheitlich“, „grünchristlich“, „volksanarchistisch“ oder ganz schlicht und einfach „trendpolitisch“? Das ist es, dachte ich mir: Die „TPS“, die Trendpolitische Partei der Schweiz. Immer im Trend, nichts Marodes, nichts Verbrauchtes, keine uncoolen Assoziationen. Die richtige Mischung machts: Schliesslich mag ich den Hot Dog auch am liebsten mit Senf und Ketchup.

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Wahlsieger? Achtung, etwas politisches...

Wahlsieger? Achtung, etwas politisches...

vor 2 Jahren

Die Links- und Mitteparteien sorgten mit ihrem nicht wahrnehmbaren, weinerlichen und langweiligen Wahlkampf dafür, dass die Wählerschaft zu grossen Teilen denjenigen folgte, die unser Land mit verschärften Asyl- und Ausländergesetzen, Einbürgerungen an der Urne und Minarett- und Familienausschaffungsinitiativen regieren wollen. Entscheidende Themen wurden völlig ungenügend diskutiert: Bildung, Treibstoffpreise, Armeewaffen, Freiwilliger Militärdienst, Gewaltbereite Jugend, Raserunfälle, Alkoholsucht und Übergewicht, Lohndumping, Europa, Lärmschutz, Handy-Antennen, Land-Ausverkauf an ausländische Investoren, Sicherung der Sozialwerke…Stattdessen verkommen rechtskonservative Parteisoldaten, mit meist tiefen Einkommen, zu ahnungslosen Gehilfen der sich ins Fäustchen lachenden Grossverdienern. Obwohl nur diejenigen, die bedeutend mehr verdienen, von einem schlanken Staat nach Vorstellung der SVP profitieren würden. Unverständlich ist auch die Naivität einiger Vertreter des Bauernstandes, die sich von der Trachtenpolemik der ehemaligen Bauernpartei einlullen lassen, obwohl die Bauern die ersten sind, die ihre Betriebe schliessen müssten, würde die Politik der SVP, die auf wirtschaftlicher Eigenverantwortung basiert, umgesetzt. Gerade deren Einkommen setzt sich, jährlich durchschnittlich 50`000 Franken pro Landwirtschaftsbetrieb, zu grossen Teilen aus Steuergeldern in Form von Direktzahlungen zusammen.SP, CVP und FDP müssen alles daran setzen, durch Eigenständigkeit und Basisnähe, wieder die Themenführerschaft zu übernehmen. Den wenigen Zürcher SVP-Protagonisten wird wohl jemand das rhetorische Wasser reichen können, zu plakativ und unseriös sind deren Forderungen. Abgesehen vom Ausländerthema haben die Scharfmacher fast keine Ideen, noch haben sie je bewiesen, dass sie fähig sind, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Ein einziger engagierter Justizminister alleine, vermag diese Tatsache mitnichten zu widerlegen. Solange der SVP seitens der anderen Bundesratsparteien aber keine ernst zu nehmende Konkurrenz entgegen wächst, bleibt den Medien nichts anderes übrig, als das bunte Treiben der Wahlkampfpartei zu kommentieren. Offenbar hat jeder seine Rolle: Die einen machen Wahlkampf, die anderen regieren das Land.

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Danke! Vielen Dank!

Danke! Vielen Dank!

vor 3 Jahren

Danke! Vielen Dank!

Wie oft ist es doch so, dass man sich ab all den Menschen, den Meinungen, Auffassungen und Verhaltensweisen aufregt oder freut. Sich aneinander reibt, sich einfach nur wünscht, dass sein Gegenüber anders wäre. Und wie oft entdeckt man sich wieder in freudvoller Erwiderung einer ungewollten Provokation oder der Annahme eines Balles, dessen Pass mannie so oder anders hätte weiter spielen sollen. Egal. Lasst uns die Diskussionen, die Streitgespräche, die so unglaublich individuellen und vielseitigen Gründe für so manches Missverständnis, für das „anders“ sein beiseite legen. Ja, lasst es uns tun und uns für das, was wir sind oder eben auch nicht sind oder nicht sein können, mit Liebebegegnen. Lasst uns, uns alle in die Arme nehmen, und uns beim fest aneinander Drücken ganz inbrünstig „Danke!“ sagen. Darum will ich keine Zeit verlieren und sage ganz einfach Danke!Mein Dank geht an Bundesrat, Parlament und Behörden. Ich will mich bei allen Kantonen bedanken, bei allen Parteien, bei den Grünen, den Sozis, der CVP, FDP und SVP! Vielen herzlichen Dank! Ich bedanke mich bei Gemeinderat und Einwohnerrat, beim Betreibungsamt, beim Steueramt, beim Sozialamt und bei den Schulen! Mein Dank gebührt der SBB, dem VCS,den VBZ, dem FCW, dem FCZ, dem SF (1 und 2) und allen anderen Medien. Vielen Dank an die Polizei, die Feuerwehr, die Sanität, den Zivilschutz, die Armee und die AUNS. Mein Dank geht an meine Nachbarn, alle Mitbürger, die Ausländer, die Inländer, den Adel, den Pöbel, die Arbeiter, die Bauern, die Studierten, die Armen und an die Reichen. Ich dankeden Demonstranten, den Faulen, den Fleissigen, den Fussgängern, den Radfahrern und den Benützern des Individualverkehrs. Ich danke den Frauen, den Männern, Ihnen, ihrer Familie, ihren Freunden, ihrer Frau, ihrem Mann und ihrer Affäre oder ihrem ganz kleinen Geheimnis.Und wenn jetzt jemand denkt, was ist denn mit dem los, dann denk nicht zu weit, sondern nimm den nächst besten, den Du schon immer mal so richtig in den Arm nehmen wolltest in den Arm und sag ihm Danke! Und wenn Du mich per Zufall mal antreffen solltest, dann bitte, sag nichts und... Du weisst schon. Vielen Dank!

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Wir Männer

Wir Männer

vor 3 Jahren

Bereits sind die bunt geschminkten und fröhlich schäkernden Fastnächtler am Werk. Dank dieser Tatsache sehen wir diese Tage wieder ein Phenomen vorgeführt, über dessen Ausmass ich mir erst nach einigen Tagen der Reflexion vollends bewusst wurde.Auf diversen Umzugswagen tummelten sich Männer, die sich, einige mit mehr, andere mit eher weniger Mühe, als Frauen verkleidet hatten. Was auf den ersten Blick der Belustigung des sichtlich amüsierten Publikums dienen sollte, muss aber bei dieser wahrlich bemerkenswerten Anzahl Männern in Frauenkleidern einen tieferen Hintergrund haben.Alleine die Gelegenheit, unter dem Vorwand der Fastnachtszeit, eine Beinrasur, die Konsultation des Barbiers oder die Anprobe weiblicher Unterwäsche inklusive zahlreicher Füllmaterialen zu vollziehen, schliesse ich aus Hauptbeweggrund für eine derartige Verkleidung aus. Schon alleine deshalb, weil es mir fern liegt, die betreffenden Fastnächtler,wegen ihrer Verkleidung, nur annähernd in eine perverse Ecke zu stellen. Nein, das pure Gegenteil ist der Fall. Die alljährliche Verkleidungszeremonie vom Herrn zur Dame verdient es, einer ernst zu nehmenden Analyse unterzogen zu werden.Glaubt man nämlich Forschung, Statistik und Psychologie, sind Frauen, egal ob im Haushalt, für die Familie oder im politischen oder wirtschaftlichen Berufszweigen tätig, viel kompetenter in Konfliktsituationen. Ausserdem verstehen es Frauen, gemäss diesen Fakten, menschlichere und verständnisvollere Entscheidungen zu treffen. Des Weiteren neigenLänder, mit weiblichen Mitgliedern in der Regierung, zu weniger Kriegstreiberei (von den USA mit Condeleezza Rice einmal abgesehen). Und plötzlich wurde mir alles klar: Der Grund der Verwandlung vom Mann zur Frau drückt somit nichts anderes aus, als den tiefen, inneren Wunsch nach Friede, Stärke und Harmonie. Dieser vorgelebte Wunsch nachPazifismus und Wärme lässt wirklich aufhorchen, kann ich mir doch sogleich diverse praxisbezogene Anwendungsmöglichkeiten meiner Erkenntnis vorstellen. Ich schlage vor, dass die anfälligen männlichen Legislativ- und Exekutivmitglieder bei bevorstehenden hitzigen Debatten versuchsweise als Frauen verkleidet zu den Sitzungen erscheinen! Dass dieeinte oder andere Politgrösse auch als adrette Dame entzückt, kann wohl kaum jemand bestreiten.

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Bewegunsflussblockierer

Bewegunsflussblockierer

vor 3 Jahren

Mensa, Essen gegessen, in der Schlange stehend, mein Geschirr zurückzugebend:

Nicht nur, dass es breits an einer Sensation grenzt, dass man für das Essen selber, sondern auch für die Rückgabe des Geschirrs anstehen muss, nein, es gibt etwelche Experten (männliche und weibliche), die es verstehen, an Orten diskutierend rum zu stehen, die den ganzen, von Architekten, Ingenieuren und sontigen planbegabten Menschen, geplantenBewegungsfluss des homo sapiens sapiens blockieren.

So war ich an der Reihe, mein Geschirr auf das Fliessband zu legen. Die Typen hinter mir drängten so nahe an meinen viel zu schweren, bücherbeladenen Rucksack, dass ich auch anerkennend nichkend, gestikulierend und mit einem netten "Sorry" den Platz vor dem Fliessband erst nach einer gewissen Zeit verlassen konnte...

Einfach faszinierend, wie sich auffallend viele, als Ort des Gespräches und des Verharrens, Standorte aussuchen, die einen Rückstau verursachen und so unzählige in bewegung stehende Massen zum Stilland bringen. Sei es in engen Treppenhäusern, beim Ausgang einer Rolltreppe oder bei engen Durchgägen.

Wer sich aufregt, ab solch platziertem Rumgestehe ist selber schuld. Sind es doch offensichtlich nicht unaufmerksame Zeitgenossen, die so den Bewegunsfluss zum erliegen bringen, sondern Menschen, die sich zusammen schliessen und einen klaren Plan verfolgen: Ruhe und Stillstand soll so an unattraktiven Orten für Entspannung sorgen. Mittlerweile binich mir fast sicher, dass bei einem so gebildeten Volk, wie wir Schweizer es sind, solche Aktionen nicht im geringsten mit Gleichgültigkeit in Zusammenhang gebracht werden dürfen. Diese These wird unterstützt durch die Tatsache, dass es äusserst schwierig ist, sich exakt an denjenigen Orten zu platzieren, die ein Optimum an Rückstau und Blockadeverursachen.

Wäre da nicht der hohe Wähleranteil der SVP, ich würde an die Genialität der Blockierer glauben.

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Reich und Sexy

Reich und Sexy

vor 3 Jahren

Wie schön es doch nur wär, reich zu sein. Geld zu haben. Viel Geld. Sich nie finanzielle Sorgen machen zu müssen. Wenn man sich kaufen könnte, was man wollte - oder zumindest sich nicht bereits beim Kauf einer Packung "Fisherman`s Friend" ernsthafte Gedanken darüber zu machen, ob der Preis von Fr. 2.50.- gerechtfertigt ist und ein Kauf dieserleckeren "Freunde" finanziell verkraftet werden kann.

Bei genäuerer Betrachtung stellt sich bei mir denoch grösste Zufriedenheit ein. Mehr sogar. Ich überlege mir zur Zeit ernsthaft, wie ich verhindern kann, dass ich einmal zu (zu) viel Geld komme. Wieso? Ganz einfach. Kenne niemanden der zu viel Geld hat und dabei glücklich ist. Oder zumindest nach einer gewissen Zeit nicht unglücklich wird. Undfalls dies doch nicht der Fall sein soll, besteht bei den bonzös angehauchten Mitmenschen die Gefahr der Veränderung. Mit Veränderung, meine ich Veränderung zu, sagen wir einmal, einer "speziellen" Person mit speziellen Eigenschaften, die mir gestohlen bleiben können.

Beweise? Ok: Siehe Sonntagszeitung vom 28.1.2007, Seite 29, Interview mit Marcel Ospel, Chef der UBS. Interviewer: "Jagen Sie im Bündnerland?" Ospel: "Nein, eher im Ausland. Gefieder in England, Spanien und im Elsass. Dann interessiert mich die Hochgebirgsjagd in Österreich sowie die Truthanjagd in Texas".

Na dann, viel Spass.

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